BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Rückblick auf eine bewegende Veranstaltung zum Jahrestag von Tschernobyl

28.04.26 – von Silvia Gora –

Am Freitag, den 24. April, luden der Kreisverband und der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Warendorf zu einer gemeinsamen Veranstaltung ins Grüne Büro ein. Anlass war der 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl – ein Ereignis, das bis heute nachwirkt und nichts von seiner Mahnung verloren hat.

Als besonderer Gast konnte der international bekannte Umweltaktivist Vladimir Slivjak begrüßt werden, der Vielen in Warendorf noch aus früheren Jahren bekannt ist. Slivjak, der sich bereits vor einiger Zeit in das Goldene Buch der Stadt Warendorf eintragen durfte, berichtete eindrucksvoll von seinen persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe sowie von den langfristigen ökologischen und gesellschaftlichen Folgen.

In einer offenen und zugleich sehr konzentrierten Atmosphäre verfolgten rund 20 Teilnehmende den Vortrag. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch einen Übersetzer, der die Ausführungen aus dem Englischen übersetzte und so einen direkten Zugang zu den Schilderungen ermöglichte. Neben den persönlichen Erlebnissen lieferte Slivjak auch zahlreiche Hintergrundinformationen zur internationalen Anti-Atom-Bewegung und zur aktuellen Situation in Regionen, die bis heute unter den Folgen von Tschernobyl leiden.

Im Anschluss entwickelte sich eine lebendige Diskussion, bei der die Gäste ihre Fragen stellen und eigene Perspektiven einbringen konnten. Die intensive Auseinandersetzung zeigte, wie präsent das Thema auch vier Jahrzehnte nach der Katastrophe noch ist.

Unter den Anwesenden befanden sich unter anderem Alexandra Schoo (Mitglied des Landesvorstandes der Grünen), sowie die OV-Warendorf-Mitglieder Claire Mesch und Dr. Hermann Mesch. Claire Mesch wurde bereits für ihr langjähriges Engagement – insbesondere im Bereich der humanitären Tschernobyl-Hilfe – mit dem Ehrensiegel der Stadt Warendorf gewürdigt.

Die Veranstaltung fand in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen statt und bot Raum für Austausch, Erinnerung und politische Einordnung. Die gut zweistündige Zusammenkunft machte deutlich, wie wichtig es ist, die Ereignisse von Tschernobyl nicht zu vergessen und weiterhin für eine sichere und nachhaltige Energiepolitik einzutreten.

 

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