19.02.25 –
Am gestrigen Dienstag besuchten Wibke Brems, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag NRW und Anja Beiers, Bundestags-Direktkandidatin der Grünen für den Kreis Warendorf, die Stadt Warendorf, um sich vor Ort über kommunale Klimaschutzprojekte auszutauschen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Vorstellung des Nahwärmeprojekts „Emswärme“ sowie eine lebhafte Diskussion mit BürgerInnen im Restaurant Mitten[im]dorf.
„Emswärme“: Ein Leuchtturmprojekt für nachhaltige Wärmeversorgung
Ulrich Butterschlot, Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf, erläuterte bei einem Rundgang zu einer Baustelle in der Fußgängerzone das Nahwärmenetz „Emswärme“. Das Projekt, das künftig die Altstadt, mehrere Wohngebiete und öffentliche Gebäude mit umweltfreundlicher Wärme versorgt, nutzt die Wärme des Flusswassers der Ems. „Emswärme“ ist ein Modell, das Schule machen kann – dezentral, effizient und unabhängig von fossilen Importen“, so Butterschlot. Wibke Brems und Anja Beiers lobten die Initiative als „vorbildlichen Beitrag zur Wärmewende“ und kündigten an, sich für ähnliche Förderstrukturen auf Landes- und Bundesebene einzusetzen.
Bürgerdialog im Mitten[im]dorf: Kontroverse Themen, konstruktiver Ton
Den Abschluss des Tages bildete eine einstündige Diskussionsrunde mit rund 25 TeilnehmerIinnen im Restaurant Mitten[im]dorf. Hier diskutierten Wibke Brems und Anja Beiers mit Anwohnern und LokalpolitikerIinnen über Themen wie die Kostenverteilung der Energiewende, den Aussichten nach der Bundestagswahl und der zunehmenden Macht von Social Media. Trotz kritischer Nachfragen – etwa zu steigenden Energiepreisen – herrschte Einigkeit darüber, dass der Klimakurs nur gemeinsam bewältigt werden kann. „Dialogformate wie dieses sind unverzichtbar. Sie zeigen, dass wir die Menschen mitnehmen müssen, um Vertrauen in die notwendigen Veränderungen zu schaffen“, resümierte Brems.
Der Besuch unterstrich nicht nur die Relevanz der kommunalpolitischen Arbeit für übergeordnete Klimaziele, sondern auch die Rolle des direkten Austauschs zwischen Landes- und Bundespolitik und BürgerInnen. Mit Projekten wie der „Emswärme“ setzt Warendorf bereits heute Impulse für eine nachhaltige Zukunft – und bleibt damit auf der Agenda der Grünen.
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