27.04.11 –
Das steht in klarem Gegensatz zu einer dezentral aufgebauten Struktur mit vielen kleinen Blockheizkraftwerken, Biogasanlagen, Solar- und Windkraftanlagen, deren Betreiber zudem noch Gewerbesteuern an die Stadt zahlen, Arbeitsplätze vor Ort schaffen und die Energie vor Ort produzieren (weniger Energieverluste, weniger aufwendige Technik). Das stärkt die regionale Wertschöpfungskette und bringt in der Gesamtheit mehr als je durch Konzessionseinnahmen eingespielt werden kann.
Wer das Netz besitzt, kann finanzielle und technische Investitionen in sein Netz so einrichten, dass Energieversorgungsunternehmen (EVU) bevorzugt oder benachteiligt werden. Im Falle, dass eine Gesellschaft gleichzeitig EVU und Netzbetreiber ist (das ist der Normalfall!), wird der Netzbetreiber natürlich "seinem" EVU Sonderkonditionen einräumen oder im Falle eines neuen eigenen Kraftwerks für schnellste Netzanbindung sorgen (alles natürlich im Rahmen der Gesetze).
So können die regional vorhandenen Möglichkeiten von Biomasse, Sonne, Wind und Wasser mit einem privaten Partner gemeinsam geplant werden. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen sorgt für effektive und kostengünstige Bereitstellung der Energie.
Mit der Konzessionsabgabe und dem Gewinn aus dem Betrieb des Warendorfer Netzes lässt sich Geld verdienen, das hier vor Ort bleibt, die finanzielle Macht der übermächtigen Stromkonzerne verringern und deren politische Einflussnahme erschweren.
Hoffentlich können die Mitglieder des Rates, die in Kontakt zur RWE stehen, ihren Einfluss bei Verhandlungen um die Kosten des Netzes geltend machen!
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