BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Warendorf

Aktuelles

Antrag zum Haushaltsplanentwurf 2026: Erhalt der vollen Stelle des/der Klimaschutzmanagers/in

07.02.26 –

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantragt:
Die Stelle des/der Klimaschutzmanagers/in wird als volle Stelle erhalten und nicht gekürzt.
Die Verwaltung wird beauftragt, eine Lösung zu finden, wie die volle Stelle erhalten bleiben kann.

Begründung:

Die Veränderung des Klimas schreitet voran. Es ist das falsche Signal, auch in Zeiten knapper finanzieller Möglichkeiten diese Stelle zu kürzen. Dazu ist der ECA (European Climate Adaptation Award) erarbeitet worden und zeigt weitere Aufgaben der Klimaanpassung auf, die auch umzusetzen sind. KlimaschutzmanagerInnen spielen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Sie sind verantwortlich für die Planung, Umsetzung und Überwachung von Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Förderung nachhaltiger Praktiken. Die Aufgaben eines/r Klimaschutzmanagers/in sind vielfältig und können nach unserer Auffassung nicht durch eine reduzierte Stelle abgedeckt werden.

Ein Auszug von Aufgaben sind:

Kernaufgaben von Klimaschutzmanager*innen
Klimaschutzmanager*innen (KSM) unterstützen ihre Kommune oder Organisation dabei, die internationalen Vereinbarungen zum Klimaschutz auf lokaler Ebene umzusetzen. Dafür initiieren und unterstützen sie Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen sowohl innerhalb der Verwaltung als auch in der gesamten Kommune. Sie sind Ansprechpartner für Politik und Verwaltung, Industrie, Handwerk, NGOs und Bürgerschaft. Ziel ist es, verstärkt Klimaschutzaspekte in alle Abläufe zu integrieren.
Klimaschutzziele und konkrete Maßnahmen sind zumeist in Klimaschutzkonzepten fixiert, die als Richtschnur der Arbeit dienen. Häufig gehört zu Beginn auch die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes zu den Tätigkeiten von KSM.

Kernaufgaben von Klimaanpassungsmanager*innen Klimaanpassungsmanager*innen (KAM) unterstützen ihre Kommune oder Organisation dabei, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Dafür initiieren und unterstützen sie beispielsweise Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung oder Neuplanung von Stadträumen.
Sie kommunizieren die Gefahren und wie man sich richtig verhält beispielsweise in Extremwetter-Situationen. Sie sind Ansprechpartner für Politik und Verwaltung, Industrie, NGOs und Bürgerschaft. Ziel ist es, verstärkt Klimaanpassungsaspekte in alle Abläufe zu integrieren.

Quelle: www.bundesverband-klimaschutz.de/berufsbild

Zentralen Aufgaben im Überblick:

  • Entwicklung und Fortschreibung von Klimaschutzkonzepten: Erarbeitung und Umsetzung integrierter Klimaschutzkonzepte, die konkrete Ziele und Maßnahmen zur CO2-Minderung festlegen.
  • Energetische Sanierung und Energieeffizienz: Initiierung von Projekten zur Sanierung kommunaler Gebäude (Schulen, Verwaltungsgebäude) und zur Steigerung der Energieeffizienz.
  • Ausbau erneuerbarer Energien: Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien, beispielsweise durch den Ausbau von Solaranlagen.
  • Mobilitätswende: Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel, Ausbau des Radverkehrs und Umsetzung von Kampagnen wie "Stadtradeln".
  • Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkbildung: Information und Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure vor Ort. Dies beinhaltet Netzwerkarbeit, Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern.
  • Fördermittelmanagement: Identifikation und Beantragung von Fördermitteln für Klimaschutzprojekte.
  • Monitoring und Controlling: Überwachung des Energieverbrauchs und der CO2 Emissionen der Stadt, um die Zielerreichung zu prüfen.

Weitere Quelle:

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit:

leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/klimaschutzpersonal/aufgaben-von klimaschutzmanagerinnen/

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