


27.01.26 –
Am 27. Januar, der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945, gedenken wir der Opfer des Holocaust — der systematischen Ermordung von Millionen Menschen — sowie der Opfer der NS-Euthanasie-Programme.
In Warendorf erinnern Stolpersteine und der jüdische Friedhof an die Menschen aus unserer Stadt: An MitbürgerInnen jüdischen Glaubens, an MitbürgerInnen der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas, an Menschen mit Behinderungen, an Menschen mit psychischen Erkrankungen, politisch Andersdenkende, Homosexuelle, Sinti und Roma und andere, die Opfer von Verfolgung, Deportation und Ermordung wurden. Die Stolpersteine dokumentieren Namen, Lebensdaten und Schicksale.
Ein bekanntes Beispiel ist der Warendorfer Ehrenbürger Paul Spiegel (1937–2006), der den Holocaust überlebte und nach Warendorf zurückkehrte. Seine Schwester Rosa Spiegel wurde im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
Gedenken heißt, die Erinnerung lebendig zu halten, gegen das Vergessen zu arbeiten und gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit aufzustehen. Die Worte der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer „Seid Menschen“ erinnern uns daran, dass Menschlichkeit, Mitgefühl und Verantwortung gerade in der heutigen Zeit wichtiger sind denn je.
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